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Das beste Hundefutter der Welt

Das beste Hunderfutter der Welt. Um diesen Titel streiten sich dutzende Hersteller, was verständlich ist.

Der Hundefuttermarkt wirft viel Geld ab.

Welches wirklich das beste Hunderfutter der Welt ist können theoretisch nur die Hunde selbst entscheiden - aber die können nicht reden :-)

Im Test schneiden jedenfalls regelmäßig folgende Hersteller am besten ab:

* Royal Canin

* Dein Bestes

* bosch

* Josera

* Animonda

* Vollmer's

Wenn du Flash in deinem Browser eingeschaltet hast, siehst du auf der linken Seite, welche Produkte wir hier empfehlen.

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3 Gründe für Übergewicht bei Hunden

Ach du dicker Hund! Dieser oder ähnliche Ausrufe ertönen immer häufiger in deutschen Landen, wenn schockierte Besitzer sehen wie sich Bellos Wanst immer weiter ausdehnt. Heutzutage sind beinahe 50% der deutschen Hunde übergewichtig. Und das ist keine Entschuldigung! Schließlich liegt es nicht in der Natur des Hundes, dick zu werden und sich so zahlreiche Risiken auf Krankheiten wie Diabetes, Arterienverengung oder kaputte Kniegelenke im Alter.

Nun ist die Frage natürlich: "Warum sind die Hälfte der deutschen Hunde zu dick?" Genau wie bei menschlichem Übergewicht ist die Antwort meist einfach, denn am deutschen Trinkwasser liegt es bestimmt nicht...

Grund Nummer 1: Falsche Ernährung


Mehr als alles andere ist die falsche Ernährung des Hundes "Schuld" an dessen Unförmigkeit. Den Hund kann man natürlich nicht dafür verantwortlich machen. Er sucht einerseits nicht das Futter aus und serviert auch nicht zu große Mengen in seinem Futternapf. Hier sind Tipps, wie du deinen Hund gesund ernähren kannst:

1.) Nicht zu viele Leckerlis:
Natürlich sollst du deinen Hund belohnen, wenn er lieb war. Aber muss es denn immer gleich ein ganzes Leberwurstbrot sein oder eine halbe Tüte Frolic? Der Hund freut sich oder so - ob das Leckerli ein beinahe fettfreies Stück Hühnchen war oder besagtes Stück Leberwurst.

Wir empfehlen dir, die Leckerli-Menge zu reduzieren und darauf zu achten, dass du fettarme Leckerlis gibst, wenn du verhindern willst, dass dein Hund weiter zunimmt. Kleine Stücke gekochtes Geflügel beispielsweise sind überaus beliebt bei allen Hunden und ist später so gut wie gar nicht auf den Hüften sichtbar.

2.) Trockenfutter:
Achtung! Auch Sätze wie: "Aber wir füttern ihm doch das teure", nützen hier nichts. Es ist einfach so: Trockenfutter, egal wie hochwertig, führt eher dazu, dass Hunde dick werden als das billigste Feuchtfutter. Das hat unter anderem folgende Gründe: Zunächst ist die Menge Trockenfutter, die man füttern sollte, relativ gering. Das liegt daran, dass Trockenfutter sein Potential erst im Magen entfaltet und sich dort ausdehnt. Während des Fressens denken sowohl der Besitzer sowie der Hund: "Das ist aber wenig. Das macht jetzt aber nicht satt." Das führt dann oft dazu, dass die Futtermenge stillschweigend erhöht wird und somit die tägliche Kalorienration nicht selten um ein Drittel steigt. Nicht genug damit, im Magen angekommen geht das Trockenfutter auf und nimmt alles Wasser im Magen auf, wodurch der Magen stark übersäuert. Das ist unangenehm für den Hund und in den meisten Fällen wird der Missstand im Magen nicht nur mit Wasser bekämpft, sondern auch mit allen anderen auffindbaren hundetauglichen Lebensmitteln. Und das sind wieder zusätzliche Kalorien.

Wir empfehlen daher, dass du, wenn du schon nicht auf Feuchtfutter umsteigen willst, zumindest das Trockenfutter genau abwiegst und es vor dem Füttern mit Wasser aufweichst.

3.) Zu viel:
Nicht nur Trockenfutter wird zu viel gefüttert. Auch das normale Dosenfutter wird von vielen Hundebesitzern als "zu wenig" erachtet, sodass sie lieber etwas mehr dazu tun, damit ihr Hund bloß nicht Hungert.

Auch hier gilt: Achte genau darauf, wie viele Kalorien dein Hund pro Tag braucht und gebe ihm nicht mehr als nötig. Du tust deinem Hund keinen Gefallen, wenn du ihm mehr gibst als er braucht!

4.) Inkonsequenz:
Die meisten Menschen sind wankelmütig. Das ist ja grundsätzlich nichts Schlechtes. Aber wenn es zur Ernährung des Hundes kommt, ist nun einmal Konsequenz angesagt. Süße Dackelblicke oder niedliches Gehabe sollten dich nicht vom normalen Ernährungsplan abbringen.

Lobe deinen Süßen mit Worten, nicht mit Leckerlis, wenn er seine drolligen Aktionen durchführt. Glaube uns, Hunde wissen auch diese "Seelenleckerlis" zu schätzen - es muss nicht immer gleich ein Leberwurstbrot sein.

5.) Schlechtes Gewissen:
Öfter als man denkt, führen die Gewissensbisse des Dosenöffners zu einer irrational hohen Verabreichung von Leckerlis. Natürlich ist es nicht schön, wenn du keine Zeit für Bello hast oder ihn mal angeschnauzt hast, ohne dass er es verdient hat. Aber ihm dann zur Wiedergutmachung die doppelte Futtermenge zu geben oder einen Berg von Leckerlis ist einfach nicht richtig.

Dein Hund freut sich mehr darüber, wenn du lieb zu ihm bist und ihn schätzt als über viel Futter. Es scheint zwar oft so, als wäre das das einzige, was den Vierbeiner interessiert. Aber dem ist nicht so. Du freust dich ja auch mehr über ein Kompliment deines Partners als über ein Stück Schokolade, das er dir gibt.

Grund Nummer 2: Bewegungsmangel


Genau wie beim Menschen ist auch beim Hund Bewegungsmangel der zweit häufigste Grund für Übergewicht. Auch hier hat der Hund natürlich keine Schuld an der Situation. Er führt sich selbst ja schließlich nicht an der Leine herum und bestimmt welche Strecken gegangen werden. Eine halbe Stunde - oder gar nur 20 Minuten - pro Tag reichen einfach nicht als Auslauf. Besonders dann nicht, wenn der Hund ein höheres Stockmaß als einen halben Meter hat.

Achte daher einfach darauf, jeden Tag eine Stunde für den Spaziergang mit deinem Hund einzuplanen. Auch bei Wind. Und auch bei Regen. Sogar bei Schnee.

Ein weiterer Trick ist, den Hund auch zu Hause zur Bewegung zu animieren. Das geht natürlich am besten beim Spielen.

Auch bestimmte Hundesportarten wie Agility oder Longieren können deinem Hund helfen, ein paar Pfunde zu verlieren. Die Hauptsache ist einfach, dass er sich mehr bewegt als vorher.

Grund Nummer 3: Schlechte Voraussetzungen


Alle Gründe, die in dieser Kategorie liegen haben andere Ursachen als die typischen Diäten-Killer Bewegungsmangel und falsche Ernährung. Es gilt sich als Dosenöffner allerdings nicht auf diesen Ursachen auszuruhen, sondern trotzdem mit viel Sport und gesunder Ernährung gegen diese schlechten Voraussetzungen zu arbeiten.

1.) Das Alter:
Im Alter wird der Stoffwechsel bekanntlich "schlechter". Fett wird eher angesetzt und der Hund bewegt sich nicht mehr so viel wie früher. Ist ja auch beim menschen so. Allerdings führt Übergewicht besonders bei Alten Hunden zu einer Überlastung des Skeletts und damit zu schnellerem Verschleiß von Knorpel etc.

Tue daher deinem Hund den Gefallen und reduziere die Futtermenge auf eine seniorenverträgliche Portion. Auch spezielles Senioren-Futter ist ein guter Trick, den du nicht ungenutzt lassen solltest.

2.) Das Geschlecht:
Ganz klar: Bei unkastrierten Tieren neigen die Hündinnen deutlich öfter zum Übergewicht als unkastrierte Rüden. Sind allerdings die Rüden kastriert, legen sie genauso schnell ein paar Pfunde zu wie die Weibchen. So ist das halt mit der Kastration.

Daher: Achte darauf, ein bisschen weniger bei kastrierten Tieren (oder Hündinnen) zu füttern als auf der Packung steht. Hündinnen sind nicht nur kleiner, sie setzen auch leichter Fett an. Genauso wie kastrierte Rüden, die nicht mehr so viel Energie in Imporniergehabe investieren.

Mehr zum Thema Kastration: Die Kastration: Hilfreiche Infos zum Streitthema Nummer 1

3.) Krankheit:
Natürlich ist es auch so, dass bestimmte Krankheiten wie Diabetes oder Hüftarthrose Übergewicht fördern können. Das liegt einerseits bei organischen Krankheiten an dem Stoffwechsel, welcher aus dem Gleichgewicht geraten ist und andererseits bei Erkrankungen des Skeletts an dem Mangel an Bewegung (Hunde mit kaputten Kniegelenken gehen halt langsamer durch die Welt...).

Lass dich an dieser Stelle bitte genau von deinem Tierarzt beraten und dir aufschreiben, wie viel von welchem Futter du ihm jeden Tag geben solltest. Auch die Dauer und Art der Spaziergänge wird er dir erläutern können.

Bilder: CC 2.0 by ramsey everydaypants, Jeremy Vandel

Durchfall bei Welpen: Ursachen und Hausmittel

Wenn man sich so einen kleinen Racker ins Haus holt, rechnet man doch eigentlich damit, dass nun eine besonders schöne Zeit anbricht, in der man beobachten kann, wie der Welpe die Umwelt erkundet, jeden Tag etwas dazu lernt und sich am schlichten Sein erfreut.

Leider kommt es oft anders, als man sich wünscht. Wird der Welpe krank, leidet oft die ganze Familie mit. Ein besonders geläufiges Problem bei Welpen ist, dass er Durchfall hat.

Grundsätzlich bedeutet Durchfall, dass das Verdauungssystem des Welpen aus dem Gleichgewicht gebracht wurde. Ursachen für den Durchfall gibt es viele. Daher solltest du, wenn der Durchfall länger als 24 Stunden andauert, den Tierarzt konsultieren.

Durchfall ist keine Krankheit, die auf die leichte Schulter zu nehmen ist! Scheidet der Hund sofort wieder alles aus, kann er keine Nährstoffe zu sich nehmen und wird durch die beständige Dehydrierung bald von innen austrocknen.

Zunächst werden wir dir mögliche Ursachen für den Durchfall beim Welpen nennen und dann im zweiten Abschnitt des Artikels auf einfache Hausmittel eingehen, die deinem Hund bei der Genesung helfen können.

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Ursachen für Durchfall beim Welpen


Was Falsches gefressen
Die häufigste Ursache für Durchfall ist das Fressen von etwas, was der Welpe nicht verträgt. Sei es eine "gut riechende" Socke, ein verdorbenes Stück Fleisch etc. In den meisten Fällen ist diese Art des Durchfalls nach spätestens 24 Stunden passe. Wenn du gesehen hast, dass er etwas Scharfes, Giftiges oder sonstwie Gefährliches gefressen hat, solltest du deinen Tierarzt natürlich sofort besuchen und den Hund von ihm behandeln lassen.

Parasiten
Auch Parasiten können ein Ungleichgewicht im Magen-Darm-Trakt verursachen. Würmer (der Bandwurm, Fadenwürmer oder Spulwürmer) sind dabei die geläufigsten Parasiten, die der normale Dosenöffner so kennt. Die meisten Welpen werden allerdings schon beim Züchter entwurmt und dann noch einmal, wenn sie in das neue zu Hause kommen. Viele Hundebesitzer vergessen aber, dass es auch kleinere und heimtückischere Parasiten als Würmer gibt: Genannt seien hier nur die Giardien.

Giardien sind super-ansteckend, mikroskopisch klein und bringen den Verdauungstrakt eines Hundes meisterhaft durcheinander. Normale Wurmkuren greifen bei ihnen nicht. Da müssen dann andere Medikamente her. Vor allem, wenn du noch andere Hunde kennst, die öfter mal so einen episodenhaften Durchfall haben, ist es nicht unwahrscheinlich, dass dein Kleiner unter Giardiose leidet. Durchfall, der durch Giardien verursacht wird, ist breiig, matschig und oftmals gelb. Der Hund spürt in der Regel nichts von den kleinen Untermietern und ist quietschfidel. Allerdings nimmt er weiterhin ab.

Eine Futtermittelallergie oder Futtermittelunverträglichkeit
Auch Allergien und Futtermittelunverträglichkeiten können die Ursache für anhaltenden Durchfall sein. Das kommt gar nicht so selten vor, wie man denkt. Beobachte genau, ob dein Hund immer noch unter Durchfall leidet, wenn du ihn auf Schonkost (Rezept zu finden unter unseren Hausmitteln) setzt. Lass dich gerne auch von deinem Tierarzt beraten und checke nach, ob das Futter, das du fütterst eventuell Stoffe enthält, die nicht das Non-Plus-Ultra für deinen Hund sind (beispielsweise Soja-Pampe in Trockenfutter).

Sobald du dir sicher bist, dass es am Futter liegt, solltest du deinen Hund für eine Woche komplett auf Schonkost setzen und dann ganz langsam auf ein neues, hochwertigeres Futter umstellen. Dabei ersetzt du schrittchenweise immer mehr von der Schonkost mit dem neuen Futter.

Stress
Gerade Welpen erleben so unglaublich viel, dass manche Sensibelchen gar nicht wissen, wohin sie mit all den neuen Erfahrungen überhaupt sollen. Sie erleben dabei nicht einmal unbedingt negativen Stress (Destress), sondern eventuell auch positiven Stress (Eustress), wenn sie zum Beispiel neue Rudelmitglieder kennen lernen, die sie gerne mögen und ihnen impornieren wollen.

Neues kennenzulernen ist nicht nur gut sondern sogar notwendig für jeden Welpen. Lass es aber ruhig angehen! Du kannst ja bestimmen, wer wann ins Haus kommt. Wenn du die Vermutung hast, dass dein Hund einen Stress-Durchfall hat, gönne ihm mal eine Woche Pause mit den neuen Entdeckungen und schau, ob es besser wird.

Magen-Darm-Infekt
Eine Reihe von Viren, Pilzen und Bakterien kann sich im Verdauungstrakt eines Welpen wunderbar ansiedeln und dabei das noch schwache Immunsystem des jungen Hundes wunderbar ausnutzen. Das kann natürlich zu Durchfall führen. In der Regel hat der Hund aber auch noch andere Symptome wie Mattigkeit, Erbrechen, ein hohes Schlafbedürfnis etc., wenn er einen Infekt hat. Wenn das bei deinem Hund zutrifft, solltest du sofort einen Termin beim Tierarzt vereinbaren!

Andere Krankheiten
Auch Leberversagen, eine Bauchspeicheldrüsenentzündung etc. können Durchfall beim Hund auslösen. Allerdings würden all diese Krankheiten hier den Rahmen sprengen. Wenn du der Meinung bist, dass nichts von den oben genannten Gründen für Durchfall auf deinen Welpen zutrifft, solltest du 3 Tage lang Kotproben des Hundes sammeln und sie zur Analyse an deinen Tierarzt weiterreichen. Der kann dir dann in jedem Fall sagen, was er hat!


Hausmittel, die bei Durchfall helfen


Viel Wasser
Durchfall sorgt dafür, dass der Hund viel Wasser ausscheidet, das er eigentlich für seinen Stoffwechsel braucht. Achte daher bitte darauf, dass dein Hund genug trinkt. Wenn du den Eindruck hast, dass er zu wenig trinkt, kannst du ihm das Wasser schmackhaft machen, indem du Futter gemischt mit viel Wasser fütterst.

Viele Hundebesitzer schwören auch darauf, das Wasser bei Durchfall erst einmal abzukochen, um es keimfrei zu machen.

Bestimmte Milchprodukte
Nicht Kuhmilch selber, wohl aber manche Milchprodukte können helfen, den Stuhl des Hundes zu fester zu machen, wenn man sie beifüttert. Dazu gehören unter anderem Magerquark, Naturjoghurt und vor allem Hüttenkäse. Wichtig ist, dass du die Milchprodukte auf Zimmertemperatur warm werden lässt, bevor du sie deinem Hund gibst. Zu kaltes Futter wirkt schlecht auf einen ohnehin gereizten Magen-Darm-Trakt.

Warmes Futter
Wenn du Dosenfutter fütterst, stellst du es sicherlich manchmal in den Kühlschrank. Einem Hund Futter von weniger als 10°C zu füttern, vor allem, wenn er Verdauungsprobleme hat, ist nicht sehr gut. Besser ist es, das Fütter kurz zu erwärmen und dann bei circa 36°C zu füttern.

Tee
Auch Hunde profitieren von heilenden Teesorten. Kamillentee ist da natürlich besonders naheliegend. Allerdings ist komplett durchgezogener Kamillentee viel zu stark für einen jungen Bello. Er sollte daher nur 2 Minuten ziehen und anschließend noch einmal mit der Hälfte der Eigenmenge mit kaltem Wasser verdünnt werden.

Schonkost
Es ist empfehlenswert, seinen Hund während er Durchfall hat, auf Schonkost umzustellen. Wir raten dir dafür, das Futter ganz klassisch aus 1/3 weich gekochtem Reis, 1/3 weich gekochten Möhren und 1/3 gewürz- und fettfrei gegartem Geflügelfleisch zusammenzumischen.

Keine Experimente
Die Futtermittelumstellung auf Schonkost ist für mindestens 3 Tage einzuhalten, da eine weitere Umstellung des Magen des Kleinen nur noch mehr verwirrt. Fange erst langsam wieder an umzustellen, wenn du der Kot für mindestens 3 Tage normal war.

Ein Fastentag
Auch ein Fastentag kann dem Magen-Darm-Trakt des Hundes helfen, wieder zu genesen und sich zu normalisieren. Gib ihm reichlich Wasser oder Tee, aber kein Futter! Das Wasser ist umso besser und verträglicher, wenn es zuvor abgekocht wurde.

Bilder: CC 2.0 by EpSos.de, emarquetti

Hund frisst nicht

Stell dir die Marke Frolic vor - was siehst du? Und bei Caesar? Vermutlich das gleiche in weiß. Wir möchten nicht die Futtermittelkonzerne als böse Industrieteufel hinstellen - sie wollen schließlich ihr Futter verkaufen. Aber das Bild vom immer hungrigen Hund, der das angepriesene Futter mit Genuss wegschlingt entspricht nicht unbedingt der Realität.

Natürlich können viele verschiedene Krankheiten zu der Appetitlosigkeit des Hundes führen, aber dass der Hund  ohne andere Symptome mal die Mahlzeit für 1-2 Tage aussetzt ist weder ungewöhnlich noch gefährlich.

In diesem Artikel werden wir dir zunächst von Krankheiten losgelöste Gründe dafür nennen, warum dein Hund nicht frisst. Anschließend widmen wir uns den häufigsten Krankheiten, die eine Fress-Unlust verursachen.

Das Futter reicht den Ansprüchen seiner Majestät nicht


Situation:
Manchmal denkt man, Hunde würden den Menschen und seine Körpersprache besser studieren, als wir ihn. Tatsächlich entwickeln Hunde ein unglaublich feines Gespür dafür, was sie tun müssen, um die und die Reaktion von Herrchen oder Frauchen zu erzeugen.

Auch Hunde mäkeln hin und wieder an ihrem Futter herum (und sei es noch so hochwertig - Bello weiß ja nicht, wie viele Vitamine es enthält) und wollen lieber etwas besseres haben. Dieser Grund ist um so wahrscheinlicher, wenn du das selbe Futter schon 1-2 Monate fütterst. Der Hund wird in dem Fall einfach nichts fressen, weil er weiß, dass er zumindest ein Leckerchen ziemlich bald bekommen wird, weil du herausfinden möchtest, ob er überhaupt noch frisst.

Lösung:
Du kannst auf zwei Weisen reagieren: Entweder gehst du auf seine Ansprüche ein und variierst das Futter regelmäßig oder du bleibst hart und nimmst ihm das Futter, was er nach 20 Minuten nicht anrührt wieder weg. Am nächsten Tag wird er es vermutlich fressen.

Keine Angst bei dem Fastentag: Bei Hunden wird's erst nach 2 Wochen Appetitlosigkeit kritisch. Auch viele Züchter und Hundeexperten lassen ihren Hund jeden 10ten Tag fasten.

Das Futter ist tatsächlich nicht gut für deinen Hund


Situation:
Es gibt auch viele Fälle (vor allem Trockenfutter-Fütterer berichten davon), in denen der Hund das Futter tatsächlich einfach nicht gut verträgt. In seinem Magen angekommen verursacht es ein ungutes Gefühl, was Bello veranlasst, das Futter in Zukunft zu meiden.

Diese Hunde fressen oft auch Gras nach dem Fressen, um ihr Unwohlsein zu bekämpfen.

Lösung:
Versuche es mal mit einem anderen Futter. Fütterst du Trockenfutter, kannst du das Futter vorher einweichen und aufgequollen servieren. Oft führt nämlich eine Übersäuerung des Magens verursacht durch das Aufquellen des Trockenfutters zu Magenschmerzen und Unwohlsein beim Hund.

Schlachtfrisches Futter sowie BARF können ebenfalls sinnvolle Alternativen sein. In das Thema BARF muss man sich allerdings sorgfältig einlesen und die Fütterung konsequent einhalten.

Er ist schon satt


Situation:
Hast du eine große Familie? Wenn ja, hast du die im Blick? 24 Stunden? Es kommt ebenfalls sehr oft vor, dass der Hund einfach keinen Hunger hat, weil er bereits satt ist. Nicht vom normalen Futter sondern von den unzähligen Leckerlis, die er abgestaubt hat.

Es kann auch sein, dass dein Hund gerade ausgewachsen ist und keinen Wachstumsschub mehr hat wie zu Beginn noch. In dem Fall ist die große Futtermenge, die du ihm anbietest schlicht zuviel. Frage am besten bei deinem Tierarzt nach, wieviele Kalorien dein Hund in seinem Alter pro Tag verzehren sollte. Daran kannst du dann die tägliche Futtermenge deines Futters berechnen.

Lösung:
Rede mit deiner Familie und lass sie wissen, dass es für die Gesundheit des Hundes wichtiger ist, wenn er sein normales Futter frisst. Wenn deine Familie darüber sehr traurig ist, kannst du für den Anfang auch eine kleine Schüssel bereit stellen, die das Pensum der für einen Tag zulässigen Leckerlis enthält. Ist sie leer, muss deine Familie bis morgen warten.

Der Hund ist verliiiiiieebt


Situation:
Ist deine Hündin läufig? Oder hat dein Rüde eine hübsche Hundedame gewittert, die nach ihm verlangt? Dann hast du den Grund, warum dein Hund nicht frisst. Die Hormonausstöße des Hundes, egal ob männlich oder weiblich, sorgen dafür, dass er zeitweise seinen Appetit vergisst und sich lieber anderen Dingen widmet. Beispielsweise, wie er von zu Hause ausbüchsen könnte...

Lösung:
Lass ihn verliebt sein und mache dir weniger sorgen. Verliebte Hunde bekommen spätestens nach zwei Tagen fasten wieder Hunger...

Es ist zu heiß


Situation:
Es ist 25° im Schatten und auch du als lieber besorgter Dosenöffnen ernährst dich nur noch von köstlichen Fruchtsäften. Er reagiert auch auf das Wetter - mit Appetitlosigkeit.

Lösung:
Auch diese Art der Appetitlosigkeit ist ungefährlich. Denn in der Regel wird der Hund nach spätestens zwei Tagen wieder seinen Futternapf anrühren.

Ein verdorbener Magen


Situation und Lösungen:
Kommen wir nun zu den durch Krankheiten verursachen Gründen dafür, dass dein Hund nichts mehr frisst.

Hin und wieder kommt es vor, dass man verdorbenes Hundefutter füttert, welches dem Hund schlecht bekommt. In der Regel wird er Gras fressen und das ganze vorne oder hinten wieder ausscheiden. Während der 1-2 Tage, in denen das Futter durch seinen Körper wandert, ist sein Appetit verständlicherweise reduziert. Hast du den Eindruck, dass es deinem Hund deutlich schlechter geht als sonst, solltest du den Tierarzt aufsuchen.

Auch das Verschlucken von Gegenständen, die nicht in einen Hundemagen gehören, kann auslösen, dass dein Hund nichts frisst. Hast du den Verdacht, dass genau das passiert ist, musst du sofort mit deinem Hund zum Tierarzt. Auch Haare, die im Magen zu einem Knäuel werden, gehören zu den Fremdgegenständen, die dein Tierarzt vielleicht sogar operativ entfernen muss.

Lebensmittel- und andere Vergiftungen kommen leider ebenfalls vor und müssen sofort vom Tierarzt behandelt werden. Hier kommen Symptome wie starkes Unwohlsein, Lethargie, Mattigkeit etc. vor.

Zahnprobleme


Situation:
Entzündete Zahnwurzeln, Fremdkörper zwischen den Zähnen und andere Zahnschmerzen sind eine häufige Ursache für Appetitlosigkeit.

Fühl der Sache auf den Zahn, indem du deinem Hund ins Maul schaust. Siehst du auffällig rote Stellen, einen abgebrochenen Zahn oder gar einen Fremdkörper, solltest du dich unverzüglich auf den Weg zum Tierarzt machen.

Andere Ursachen


Appetitlosigkeit kann ein Symptom für viele verschiedene Krankheiten sein. Trifft keiner der anderen Möglichkeiten wirklich auf dich und deinen Hund zu, solltest du zum Tierarzt gehen und ein großes Blutbild machen lassen.

Der Tierarzt wird in der Regel wissen, was mit deinem Hund los ist und die entsprechende Therapie anordnen.

Bild: CC 2.0 by withassociates

Mein Hund, der Rasenmäher: Gründe fürs Gras-Fressen

"Ich dachte, ich gehe hier mit einem Hund Gassi und nicht mit einer Kuh!", lautet oft ein empörter Schrei von Hundebesitzern, die das erste Mal beobachten können, wie ihr Bello sich an Gras gütlich tut.

Jeder kennt das Phänomen Gras-Fressen von Katzen, die auf diese Weise ihren Magen von Haarbällen befreien.

Aber warum frisst der Hund Gras?

Gründe für das Gras-Fressen


Nährstoffmangel
Eines steht fest: Hunde können das Gras nicht wirklich verdauen. Zwar werden die Grashalme weicher auf dem Weg durch den Darmtrakt, aber zersetzt wie bei Pferden und Kühen wird das Gras nicht. Eine Nahrungsmittelergänzung ist es daher wohl kaum.Allerdings kann es sehr wohl sein, dass der Hund auf der Suche nach Vitamen ist, die in seinem sonstigen Futter fehlen und dabei auch beim Fressen von Gras auf nichts Besseres stößt.

Wenn du die Vermutung hast, dass dein Hund eventuell zu wenige Nährstoffe durch sein Hundefutter aufnimmt, können wir dir empfehlen, die einmal im Fressnapf oder in einem anderen großen Tierfutterhändler nach schlachtrischem Futter zu erkundigen.

Verdauungsprobleme
Wahrscheinlicher als ein Nährstoffmangel sind Verdauungsprobleme, die dein Hund durch das Fressen von Gras zu lösen versucht. Solche Verdauungsprobleme können viele Ursachen haben. Würmer, das Fressen von unbekömmlichen Dingen (z.B. faules Fleisch aus dem Mülleimer, Socken, Schokolade samt Verpackung), eine Magenentzündung oder ein übersäuerter Magen können Auslöser für das Gras-Fressen sein.

Das Gras stellt ein natürliches Abführmittel für den Hund dar. Es kann einerseits dafür sorgen, dass dem Hund das Erbrechen leichter fällt, sodass schädliche Mageninhalte wieder ausgestoßen werden und andererseits hilft das Gras bei der Verdauung.

Ähnlich wie bei Katzen können auch Haare im Magen der Grund für das Rasenmähen sein. Auch für Hunde ist es unangenehm, diese Haarballen in sich zu haben und möchten sie daher wieder zurück an die Welt geben... ;)

Hast du den Eindruck, dass das Futter die Verdauungsprobleme auslöst - vor allem Übersäuerung des Magens ist ein geläufiges Problem, das vor allem durch das Fressen von Trockenfutter verursacht wird - lohnt es sich auch hier, eine Nahrungsmittelumstellung in Betracht zu ziehen.

Es schmeckt halt...
Viele Hunde, die, bedingt durch ihre besorgten Dosenöffner, mehrere Male vom Tierarzt durchgecheckt wurden, fressen trotz fehlendem Nährstoffmangel und nicht vorhandenen Verdauungsproblemen munter weiter Gras.

Es kann daher auch einfach sein, dass dein Hund den Geschmack von Gras besonders genießt.

Auch sehr aktive Hunde, fressen oft Gras, um sich von ihrer Langeweile abzulenken. Hier empfiehlt es sich jedoch, einen schönen Hundesport herauszusuchen, der das Tier fordert und von solchen Angewohnheiten ablenkt, denn ganz ohne ist das Gras-Fressen dann auch wieder nicht...

Warum Gras-Fressen gefährlich sein kann:


Hartes Gras:
Es gibt abertausende von Grasarten allein in Deutschland. Nicht alle davon sind weich und hellgrün. Dir sind sicherlich auch schon diese Gräser aufgefallen, die eine dunkelgrüne Farbe haben, relativ breit und stabil sind und "rau" beim Anfassen wirken. Diese harten Gräser können unter Umständen, die Schleimhäute deines Hundes aufratschen und somit Entzündungen hervorrufen.

Das muss natürlich nicht passieren, es besteht jedoch die Möglichkeit.

Grannen:
Auch Grannen stellen ein ähnliches Risiko dar. Manche Gräser bilden Samen aus, die kleine Widerhaken an ihren Samenkörnern haben. Diese Grannen können sich ebenfalls in die empfndlichen inneren Häute hereinbohren, sodass Entzündungen entstehen und die Granne operativ entfernt werden muss.

Schädliche Stoffe:
Das Gras selbst ist vollkommen unschädlich von seinen Inhaltsstoffen her. Das Problem ist nur der Mensch. Gras, das am Straßenrand wächst ist oft hoch belastet von den Abgasen. Dass das nicht gesund für Bello ist, kannst du dir denken. Das gleiche gilt für landwirtschaftlich genutzte Felder. Diese werden einerseits von Dünger belastet und andererseits von Pestiziden, welche ebenfalls negative Auswirkungen auf deinen Hund haben können.

Hilfe gegen das Gras-Fressen


Gras-Fressen ist keine schöne Angewohnheit für einen Hund. Besonders, wenn er mehrere Male am Tag mäht und große Mengen an Gras zu sich nimmt, heißt es, dem Tierarzt einen Besuch abzustatten. Oftmals ist in solchen Fällen deinem Hund nicht nur etwas auf den Magen geschlagen, sondern etwas Schlimmeres im Gange.

Ist dein Hund jedoch sonst gesund und munter, kann es eventuell helfen, wenn du den Rasen kurz hältst, damit er dort nicht den ganzen Tag "mäht".

Bild: CC 2.0 by YasooYamoo.com

Was tun, wenn der Hund Kot frisst?

Vor allem Besitzer von Welpen machen oft die grausige Entdeckung, dass ihr Hund voll auf Kot abfährt. Dabei ist auffällig, dass der Hund vor allem die Häufchen wählt, neben denen ein benutztes Taschentuch liegt - sprich Menschenkot.

Diese Art von Nahrungsmittelergänzung kann schnell zur Gewohnheit werden und ist den meisten Hundebesitzern aus hygienischen Gründen nicht geheuer.

Nicht ganz unbegründet ist das Misstrauen - sieht man von Menschenkot ab (Menschen haben heutzutage relativ wenige Parasiten), können sich Hunde, die gerne Kot fressen, schnell mit Würmern, Giardien und anderen Parasiten infizieren.

Wir möchten dir im folgenden Artikel einige Lösungswege vorstellen, mit denen du deinen Hund vom Kotfressen abbringen kannst. Merke dir jedoch eins: Alle vorgestellten Methoden bauen darauf, dass du ein konsequenter Dosenöffner bist, der nicht sofort aufgibt, wenn die ausgesuchte Methode nicht sofort fruchtet.

Du solltest dich auch nicht übernehmen, sondern erst einmal eine der Methoden für mindestens einen Monat ausprobieren. Zeigt sie dann immer noch keine Resultate, kannst du zur nächsten übergehen.

Empfehlung: In 12 Wochen machst du deinen Hund zum idealen Begleiter – jetzt informieren!

Frische Nahrung gegen das Kot-Fressen


Hunde, die Kot fressen haben in den meisten Fällen Mangelerscheinungen, die von der falschen Fütterung herführen. Wenn du jetzt aber empört aufschreist: "Aber mein Hund bekommt extra das teure Hundefutter!", müssen wir dich leider enttäuschen. Teure Markenfutter (vor allem Trockenfutter!) werden auch nur von Menschen hergestellt, die eventuell lieber "das Beste in ihrem Geldbeutel" sehen anstelle von "das Beste im Hund".

Wir empfehlen dir daher, darauf zu achten, schlachtfrisches Hundefutter zu kaufen. Dieses wird in größeren Tierhandlungen wie Fressnapf und Zooplus in vielen Ausführungen angeboten und besticht vor allem dadurch, dass es nicht noch im Nachhinein mit künstlichen Nährstoffen angereichert werden muss.Es gilt gererell: Je frischer, desto besser!

Dieses Futter ist meistens teuer als das Futter der Handelsmarken. Allerdings bietet es nicht nur den Vorteil, dass es deinen Hund davon abhält, Müll zu fressen, es sorgt auch dafür, dass dein Hund insgesamt weniger anfällig für Folgen von Fehlernährung ist. Dazu gehören unter anderem Diabetes, Fettleibigkeit und ein krankes Herz.

Barfen bietet eine weitere wundervolle Alternative. Das biologisch artgerechte Roh-Futter erfordert allerdings vom Hundehalter, dass er sich gründlich in das Thema einließt und somit versteht, welche Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine ein Hund für die optimale Fütterung braucht. Ein gutes Buch zum Thema: BARF - Biologisch Artgerechtes Rohes Futter für Hunde


Nahrungsmittelergänzungen


Bist du der Meinung, dass du deinen Hund schon gut ernährst, können wir dir hier ein paar Nahrungsmittelergänzungen vorstellen, die dir vielleicht helfen, den Kot-Konsum deines Hundes einzustellen.

Grüne Pansen
Grüne Pansen enthalten im Gegensatz zu den weißen Pansen noch das halbverdaute Gras inklusive Enzyme und Darmbakterien der Kuh. Daher enthalten grüne Pansen so ziemlich alles, was Wuff für seine Gesundheit braucht. Besonders empfehlenswert ist es dabei, rohen, ungekochten Pansen zu füttern. Besonders gekochter grüner Pansen enthält nur noch einen Bruchteil seiner Nährstoffe und wir deinen Hund nicht davon abhalten, weiter Kot zu fressen.

Bitte gib ihm besonders am Anfang nicht zu viel davon, denn Hunde, die eine gestörte Darmflora haben, können unter Umständen das Futter noch nicht optimal verdauen und können mit Durchfall darauf reagieren.

Frische Hefe
Frische Hefe enthält eine Vielzahl von Vitaminen und Nährstoffen, die Hunden, die Kot fressen, eventuell fehlen. Gib einfach ein Stückchen Hefe (1/4 Teelöffel) zu dem normalen Hundefutter.

Viele Hundehalter konnten positives von dieser Methode berichten.

Stinkekäse
Limburger oder noch besser Harzer Käse können auch helfen, das Kot fressen des Hundes einzudämmen. Lass den Käse dafür ruhig eine Weile in einem luftdichten Behälter auf der Heizung stehen, bis er richtig "geht". Nun kannst du 2-3 mal die Woche 1-2 Esslöffel davon deinem Hund verfüttern.

Die meisten Hunde fahren voll darauf ab und lassen danach auch das Kot-Fressen sein.

Erziehung gegen Kot-Fressen


Natürlich kann man das Problem auch ohne eine Nahrungsmittelumstellung lösen. Das ist vor allem dann nötig, wenn man einen Hund hat, der schon älter ist und sich das Kot-Fressen zur dummen Angewohnheit gemacht hat.

Bei Welpen raten wir allerdings davon ab, weil dort das Fressen von Müll schon auf eine Fehlernährung hindeutet.

Tabu-Leckerli-Methode
Mit ihr soll Wuff lernen, dass es sich lohnt, auf dich zu hören und nicht alles zu fressen, was ihm unter die Nase kommt.

Nimm dazu je ein Leckerli in jede Hand, umschließe es völlig, sodass er nicht daran kann und hocke dich vor den Hund. Der Hund wird nun riechen, dass du da etwas Tollen für ihn bereit hältst. Sobald er sich einer der beiden Hände nähert und daran Lecken etc. will, sagst du "Nein!" und gibst ihm das Leckerli aus der anderen Hand.

Wiederhole das ungefähr 5x - das reicht für eine Trainingseinheit. Mit der Zeit wird der Hund lernen, dass ihn etwas Positives erwartet, wenn er davon ablässt, etwas zu fressen und stattdessen auf dich hört.

Schleppleine
Auch bei diesem Problem kann eine Schleppleine Abhilfe verschaffen. Jedes Mal, wenn sich dein Hund anschickt, etwas draußen zu Fressen, rufst du ihn zu dir und verleihst deinem Kommando Nachdruck durch die Schleppleine.

Ablenkungsmethode
Trainingsdiscs sind dafür da, deinen Hund von etwas Unerwünschten abzulenken - beispielsweise vom Fressen von Kot. Er soll dabei nicht dich mit dem negativen Reiz in Verbindung bringen. Achte daher bitte darauf, dass dein Hund nicht weiß, dass du es bist, der die Trainingsdiscs wirft.

Sobald sich dein Hund daran macht, etwas Unerwünschtes zu Fressen, wirfst du die Discs von hinten neben seine Schnauze. Sobald er abgelenkt ist rufst du ihn zu dir und lobst ihn, wenn er kommt.

Bild: CC 2.0 by savannah bunny