Buchempfehlung für Welpenerziehung

Wer möchte ihn nicht, den problemlosen Vierbeiner, der mit uns durch dick und dünn geht? Dabei ist es keine Zauberei, solch einen Traumhund zu besitzen.

Katharina Schlegl-Kofler hat die schwierige Aufgabe gemeistert, ein Buch zur Welpenerziehung zu schreiben, das sofort Ergebnisse liefert und den Welpen gegenüber fair bleibt. Ohne Schläge, ohne Brüllen!

Das Buch zur Welpenerziehung enthält einen ausgefeilten Trainingsplan für die ersten acht (8) Wochen und darüber hinaus viele weitere Schritt-für-Schritt Anleitungen zu folgenden Themen:

* Den Hund allein zu Hause lassen * Wie macht man Welpen stubenrein? * Mit Welpen "artgerecht" spielen * uvm.

Unser Fazit: Jetzt schon ein Klassiker, denn Frau Schlegl-Kofler hat hier ein Standard-Buch zur Welpenerziehung geschrieben, das für viele Jahre den Ton angeben wird und die Messlatte für die moderne Hundeliteratur ziemlich hoch gelegt hat!

Ganz ehrlich: Eine Buchempfehlung zur Welpenerziehung, die von Herzen kommt!

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Hundeerziehung: Tipps und Tricks, um Problemhunde zu Partnern machen

Gehört dein Hund zu den sogenannten "Problemhunden"? Bei der Hundeerziehung gibt es simple Tipps und Tricks, die diese Problemhunde in kurzer Zeit zu Partnern machen.

Es geht nicht nur darum, den Hund zu dressieren oder zu programmieren - es geht darum, dass du und dein Hund sich besser verstehen.

Ben Bretsch hat einen leicht verständlichen Praxisratgeber für Hundehalter wie dich geschrieben. Diesen möchten wir in diesem Beitrag ein wenig näher vorstellen!

Wer es eilig hat mit der Hundeerziehung: Hier sofort unverbindlich reinlesen!

Das steckt im Ratgeber von Ben Bretsch


Folgende Fragen werden dir im Buch (inkl. Audiokurs) ein für alle Mal beantwortet:
  • Wie wird mein Hund endlich stubenrein?
  • Wie halte ich meinen Hund davon ab, meine Möbel, Schuhe, etc. anzukauen?
  • Wie kann ich meinem Hund endlich abgewöhnen, um Essen zu betteln?
  • Wie bringe ich meinem Hund bei, meine Privatssphäre und mein Bedürfnis nach Ruhe zu respektieren?
  • Wie stelle ich sicher, dass mein Hund nie mehr an der Leine zerrt und zieht?
Diese und viele weitere Fragen werden dir ausführlich im hier vorgestellten Praxisratgeber beantwortet.

Du kannst den Ratgeber hier herunterladen und mit 60-tägigem Rückgaberecht ausprobieren!

Vorteile dieses Ratgebers für Hundeerziehung


Wenn du gewissenhaft an dir und mit deinem Hund arbeitest, dann wird sich der "Problemfall" schon bald in einen treuen Partner verwandeln.

Du wirst endlich wieder das Haus verlassen und den Hund alleine lassen können, ohne dir um den Hund bzw. deine Möbel Sorgen machen zu müssen...

Du brauchst dich nicht mehr zu schämen, weil sich dein Hund in der Öffentlichkeit daneben benimmt...

Du brauchst nicht mehr schreien oder sogar schlagen, um dich durchzusetzen...

Du kommunizierst ab jetzt auf derselben Ebene mit deinem Hund, wie er es auch im Rudel in der Natur tun würde - er wird mit seinen eigenen Instinkten trainiert!

Der Ratgeber wird ständig aktualisiert - alle Updates bekommst du als Kunde kostenfrei: Jetzt die digitale Hundeschule herunterladen!

Hundeerziehung: Crashkurs als Video




Bild CC 2.0 by Arne List / Flickr

3 Gründe für Übergewicht bei Hunden

Ach du dicker Hund! Dieser oder ähnliche Ausrufe ertönen immer häufiger in deutschen Landen, wenn schockierte Besitzer sehen wie sich Bellos Wanst immer weiter ausdehnt. Heutzutage sind beinahe 50% der deutschen Hunde übergewichtig. Und das ist keine Entschuldigung! Schließlich liegt es nicht in der Natur des Hundes, dick zu werden und sich so zahlreiche Risiken auf Krankheiten wie Diabetes, Arterienverengung oder kaputte Kniegelenke im Alter.

Nun ist die Frage natürlich: "Warum sind die Hälfte der deutschen Hunde zu dick?" Genau wie bei menschlichem Übergewicht ist die Antwort meist einfach, denn am deutschen Trinkwasser liegt es bestimmt nicht...

Grund Nummer 1: Falsche Ernährung


Mehr als alles andere ist die falsche Ernährung des Hundes "Schuld" an dessen Unförmigkeit. Den Hund kann man natürlich nicht dafür verantwortlich machen. Er sucht einerseits nicht das Futter aus und serviert auch nicht zu große Mengen in seinem Futternapf. Hier sind Tipps, wie du deinen Hund gesund ernähren kannst:

1.) Nicht zu viele Leckerlis:
Natürlich sollst du deinen Hund belohnen, wenn er lieb war. Aber muss es denn immer gleich ein ganzes Leberwurstbrot sein oder eine halbe Tüte Frolic? Der Hund freut sich oder so - ob das Leckerli ein beinahe fettfreies Stück Hühnchen war oder besagtes Stück Leberwurst.

Wir empfehlen dir, die Leckerli-Menge zu reduzieren und darauf zu achten, dass du fettarme Leckerlis gibst, wenn du verhindern willst, dass dein Hund weiter zunimmt. Kleine Stücke gekochtes Geflügel beispielsweise sind überaus beliebt bei allen Hunden und ist später so gut wie gar nicht auf den Hüften sichtbar.

2.) Trockenfutter:
Achtung! Auch Sätze wie: "Aber wir füttern ihm doch das teure", nützen hier nichts. Es ist einfach so: Trockenfutter, egal wie hochwertig, führt eher dazu, dass Hunde dick werden als das billigste Feuchtfutter. Das hat unter anderem folgende Gründe: Zunächst ist die Menge Trockenfutter, die man füttern sollte, relativ gering. Das liegt daran, dass Trockenfutter sein Potential erst im Magen entfaltet und sich dort ausdehnt. Während des Fressens denken sowohl der Besitzer sowie der Hund: "Das ist aber wenig. Das macht jetzt aber nicht satt." Das führt dann oft dazu, dass die Futtermenge stillschweigend erhöht wird und somit die tägliche Kalorienration nicht selten um ein Drittel steigt. Nicht genug damit, im Magen angekommen geht das Trockenfutter auf und nimmt alles Wasser im Magen auf, wodurch der Magen stark übersäuert. Das ist unangenehm für den Hund und in den meisten Fällen wird der Missstand im Magen nicht nur mit Wasser bekämpft, sondern auch mit allen anderen auffindbaren hundetauglichen Lebensmitteln. Und das sind wieder zusätzliche Kalorien.

Wir empfehlen daher, dass du, wenn du schon nicht auf Feuchtfutter umsteigen willst, zumindest das Trockenfutter genau abwiegst und es vor dem Füttern mit Wasser aufweichst.

3.) Zu viel:
Nicht nur Trockenfutter wird zu viel gefüttert. Auch das normale Dosenfutter wird von vielen Hundebesitzern als "zu wenig" erachtet, sodass sie lieber etwas mehr dazu tun, damit ihr Hund bloß nicht Hungert.

Auch hier gilt: Achte genau darauf, wie viele Kalorien dein Hund pro Tag braucht und gebe ihm nicht mehr als nötig. Du tust deinem Hund keinen Gefallen, wenn du ihm mehr gibst als er braucht!

4.) Inkonsequenz:
Die meisten Menschen sind wankelmütig. Das ist ja grundsätzlich nichts Schlechtes. Aber wenn es zur Ernährung des Hundes kommt, ist nun einmal Konsequenz angesagt. Süße Dackelblicke oder niedliches Gehabe sollten dich nicht vom normalen Ernährungsplan abbringen.

Lobe deinen Süßen mit Worten, nicht mit Leckerlis, wenn er seine drolligen Aktionen durchführt. Glaube uns, Hunde wissen auch diese "Seelenleckerlis" zu schätzen - es muss nicht immer gleich ein Leberwurstbrot sein.

5.) Schlechtes Gewissen:
Öfter als man denkt, führen die Gewissensbisse des Dosenöffners zu einer irrational hohen Verabreichung von Leckerlis. Natürlich ist es nicht schön, wenn du keine Zeit für Bello hast oder ihn mal angeschnauzt hast, ohne dass er es verdient hat. Aber ihm dann zur Wiedergutmachung die doppelte Futtermenge zu geben oder einen Berg von Leckerlis ist einfach nicht richtig.

Dein Hund freut sich mehr darüber, wenn du lieb zu ihm bist und ihn schätzt als über viel Futter. Es scheint zwar oft so, als wäre das das einzige, was den Vierbeiner interessiert. Aber dem ist nicht so. Du freust dich ja auch mehr über ein Kompliment deines Partners als über ein Stück Schokolade, das er dir gibt.

Grund Nummer 2: Bewegungsmangel


Genau wie beim Menschen ist auch beim Hund Bewegungsmangel der zweit häufigste Grund für Übergewicht. Auch hier hat der Hund natürlich keine Schuld an der Situation. Er führt sich selbst ja schließlich nicht an der Leine herum und bestimmt welche Strecken gegangen werden. Eine halbe Stunde - oder gar nur 20 Minuten - pro Tag reichen einfach nicht als Auslauf. Besonders dann nicht, wenn der Hund ein höheres Stockmaß als einen halben Meter hat.

Achte daher einfach darauf, jeden Tag eine Stunde für den Spaziergang mit deinem Hund einzuplanen. Auch bei Wind. Und auch bei Regen. Sogar bei Schnee.

Ein weiterer Trick ist, den Hund auch zu Hause zur Bewegung zu animieren. Das geht natürlich am besten beim Spielen.

Auch bestimmte Hundesportarten wie Agility oder Longieren können deinem Hund helfen, ein paar Pfunde zu verlieren. Die Hauptsache ist einfach, dass er sich mehr bewegt als vorher.

Grund Nummer 3: Schlechte Voraussetzungen


Alle Gründe, die in dieser Kategorie liegen haben andere Ursachen als die typischen Diäten-Killer Bewegungsmangel und falsche Ernährung. Es gilt sich als Dosenöffner allerdings nicht auf diesen Ursachen auszuruhen, sondern trotzdem mit viel Sport und gesunder Ernährung gegen diese schlechten Voraussetzungen zu arbeiten.

1.) Das Alter:
Im Alter wird der Stoffwechsel bekanntlich "schlechter". Fett wird eher angesetzt und der Hund bewegt sich nicht mehr so viel wie früher. Ist ja auch beim menschen so. Allerdings führt Übergewicht besonders bei Alten Hunden zu einer Überlastung des Skeletts und damit zu schnellerem Verschleiß von Knorpel etc.

Tue daher deinem Hund den Gefallen und reduziere die Futtermenge auf eine seniorenverträgliche Portion. Auch spezielles Senioren-Futter ist ein guter Trick, den du nicht ungenutzt lassen solltest.

2.) Das Geschlecht:
Ganz klar: Bei unkastrierten Tieren neigen die Hündinnen deutlich öfter zum Übergewicht als unkastrierte Rüden. Sind allerdings die Rüden kastriert, legen sie genauso schnell ein paar Pfunde zu wie die Weibchen. So ist das halt mit der Kastration.

Daher: Achte darauf, ein bisschen weniger bei kastrierten Tieren (oder Hündinnen) zu füttern als auf der Packung steht. Hündinnen sind nicht nur kleiner, sie setzen auch leichter Fett an. Genauso wie kastrierte Rüden, die nicht mehr so viel Energie in Imporniergehabe investieren.

Mehr zum Thema Kastration: Die Kastration: Hilfreiche Infos zum Streitthema Nummer 1

3.) Krankheit:
Natürlich ist es auch so, dass bestimmte Krankheiten wie Diabetes oder Hüftarthrose Übergewicht fördern können. Das liegt einerseits bei organischen Krankheiten an dem Stoffwechsel, welcher aus dem Gleichgewicht geraten ist und andererseits bei Erkrankungen des Skeletts an dem Mangel an Bewegung (Hunde mit kaputten Kniegelenken gehen halt langsamer durch die Welt...).

Lass dich an dieser Stelle bitte genau von deinem Tierarzt beraten und dir aufschreiben, wie viel von welchem Futter du ihm jeden Tag geben solltest. Auch die Dauer und Art der Spaziergänge wird er dir erläutern können.

Bilder: CC 2.0 by ramsey everydaypants, Jeremy Vandel

Die Zeckenzeit in Deutschland: Was Hundehalter beachten müssen

Die ersten Sonnenstrahlen kommen nun heraus und ebenso der Zeck'. Jedem Hundehalter sollte bewusst sein, dass er während der Zeckenzeit besondere Vorkehrungen für seinen Schwanzwedler treffen muss, um Infektionsrisiken mit Zeckenkrankheiten zu entgehen.

Wann ist Zeckenzeit in Deutschland?


Eine Zecke misst ihr Leben nicht wie wir Menschen an Kalendermonaten. Viel eher richtet sie sich nach dem, was sie fühlt. Und das ist in erster Linie die Temperatur.

Zecken sind - genau wie Fische, Reptilien und andere Insekten - Kaltblüter (auch Wechselwarme genannt). Das bedeutet, dass sie immer genau die gleiche Temperatur haben wie ihre direkte Umwelt.

Der Stoffwechsel der Kaltblüter kann, da er auf chemischen Reaktionen basiert, nur funktionieren, wenn es warm genug ist. Warm genug für den Stoffwechsel der Zecken ist es ab 10°C.

Daher gilt: Sobald eine Temperatur von 10°C überschritten wird, werden die Zecken aktiv und können während ihrer Futtersuche auf dir oder deinem Hund landen.

Aus diesem Grund sind Zecken nicht einfach nur von März bis Oktober unterwegs sondern auch in warmen Wintern!

Worauf muss man achten?


Du solltest daher darauf achten, dass dein Hund eventuell mit präventiven (vorbeugenden) Zeckenschutzmitteln versorgt wird, sobald es Zeit ist.

Du solltest ihn auch nach jedem Spaziergang einmal durchsuchen (besonders an dünnhäutigen Stellen wie die Beininnenseiten, den Bauch und das Gesicht) und gegebenenfalls die Zecken sanft mit einer Zeckenzange entfernen.

Für dich ist es auch wichtig, lange Beinkleider zu tragen und möglichst "geruchsneutral" (also nicht nach Schweis, Talg etc. riechend) nach draußen zu gehen, weil menschliche und tierische Gerüche (sowie Wärme) den Zecken signalisieren, wo wir sind.

Bild: CC 2.0 by jkirkhart35

Durchfall bei Welpen: Ursachen und Hausmittel

Wenn man sich so einen kleinen Racker ins Haus holt, rechnet man doch eigentlich damit, dass nun eine besonders schöne Zeit anbricht, in der man beobachten kann, wie der Welpe die Umwelt erkundet, jeden Tag etwas dazu lernt und sich am schlichten Sein erfreut.

Leider kommt es oft anders, als man sich wünscht. Wird der Welpe krank, leidet oft die ganze Familie mit. Ein besonders geläufiges Problem bei Welpen ist, dass er Durchfall hat.

Grundsätzlich bedeutet Durchfall, dass das Verdauungssystem des Welpen aus dem Gleichgewicht gebracht wurde. Ursachen für den Durchfall gibt es viele. Daher solltest du, wenn der Durchfall länger als 24 Stunden andauert, den Tierarzt konsultieren.

Durchfall ist keine Krankheit, die auf die leichte Schulter zu nehmen ist! Scheidet der Hund sofort wieder alles aus, kann er keine Nährstoffe zu sich nehmen und wird durch die beständige Dehydrierung bald von innen austrocknen.

Zunächst werden wir dir mögliche Ursachen für den Durchfall beim Welpen nennen und dann im zweiten Abschnitt des Artikels auf einfache Hausmittel eingehen, die deinem Hund bei der Genesung helfen können.

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Ursachen für Durchfall beim Welpen


Was Falsches gefressen
Die häufigste Ursache für Durchfall ist das Fressen von etwas, was der Welpe nicht verträgt. Sei es eine "gut riechende" Socke, ein verdorbenes Stück Fleisch etc. In den meisten Fällen ist diese Art des Durchfalls nach spätestens 24 Stunden passe. Wenn du gesehen hast, dass er etwas Scharfes, Giftiges oder sonstwie Gefährliches gefressen hat, solltest du deinen Tierarzt natürlich sofort besuchen und den Hund von ihm behandeln lassen.

Parasiten
Auch Parasiten können ein Ungleichgewicht im Magen-Darm-Trakt verursachen. Würmer (der Bandwurm, Fadenwürmer oder Spulwürmer) sind dabei die geläufigsten Parasiten, die der normale Dosenöffner so kennt. Die meisten Welpen werden allerdings schon beim Züchter entwurmt und dann noch einmal, wenn sie in das neue zu Hause kommen. Viele Hundebesitzer vergessen aber, dass es auch kleinere und heimtückischere Parasiten als Würmer gibt: Genannt seien hier nur die Giardien.

Giardien sind super-ansteckend, mikroskopisch klein und bringen den Verdauungstrakt eines Hundes meisterhaft durcheinander. Normale Wurmkuren greifen bei ihnen nicht. Da müssen dann andere Medikamente her. Vor allem, wenn du noch andere Hunde kennst, die öfter mal so einen episodenhaften Durchfall haben, ist es nicht unwahrscheinlich, dass dein Kleiner unter Giardiose leidet. Durchfall, der durch Giardien verursacht wird, ist breiig, matschig und oftmals gelb. Der Hund spürt in der Regel nichts von den kleinen Untermietern und ist quietschfidel. Allerdings nimmt er weiterhin ab.

Eine Futtermittelallergie oder Futtermittelunverträglichkeit
Auch Allergien und Futtermittelunverträglichkeiten können die Ursache für anhaltenden Durchfall sein. Das kommt gar nicht so selten vor, wie man denkt. Beobachte genau, ob dein Hund immer noch unter Durchfall leidet, wenn du ihn auf Schonkost (Rezept zu finden unter unseren Hausmitteln) setzt. Lass dich gerne auch von deinem Tierarzt beraten und checke nach, ob das Futter, das du fütterst eventuell Stoffe enthält, die nicht das Non-Plus-Ultra für deinen Hund sind (beispielsweise Soja-Pampe in Trockenfutter).

Sobald du dir sicher bist, dass es am Futter liegt, solltest du deinen Hund für eine Woche komplett auf Schonkost setzen und dann ganz langsam auf ein neues, hochwertigeres Futter umstellen. Dabei ersetzt du schrittchenweise immer mehr von der Schonkost mit dem neuen Futter.

Stress
Gerade Welpen erleben so unglaublich viel, dass manche Sensibelchen gar nicht wissen, wohin sie mit all den neuen Erfahrungen überhaupt sollen. Sie erleben dabei nicht einmal unbedingt negativen Stress (Destress), sondern eventuell auch positiven Stress (Eustress), wenn sie zum Beispiel neue Rudelmitglieder kennen lernen, die sie gerne mögen und ihnen impornieren wollen.

Neues kennenzulernen ist nicht nur gut sondern sogar notwendig für jeden Welpen. Lass es aber ruhig angehen! Du kannst ja bestimmen, wer wann ins Haus kommt. Wenn du die Vermutung hast, dass dein Hund einen Stress-Durchfall hat, gönne ihm mal eine Woche Pause mit den neuen Entdeckungen und schau, ob es besser wird.

Magen-Darm-Infekt
Eine Reihe von Viren, Pilzen und Bakterien kann sich im Verdauungstrakt eines Welpen wunderbar ansiedeln und dabei das noch schwache Immunsystem des jungen Hundes wunderbar ausnutzen. Das kann natürlich zu Durchfall führen. In der Regel hat der Hund aber auch noch andere Symptome wie Mattigkeit, Erbrechen, ein hohes Schlafbedürfnis etc., wenn er einen Infekt hat. Wenn das bei deinem Hund zutrifft, solltest du sofort einen Termin beim Tierarzt vereinbaren!

Andere Krankheiten
Auch Leberversagen, eine Bauchspeicheldrüsenentzündung etc. können Durchfall beim Hund auslösen. Allerdings würden all diese Krankheiten hier den Rahmen sprengen. Wenn du der Meinung bist, dass nichts von den oben genannten Gründen für Durchfall auf deinen Welpen zutrifft, solltest du 3 Tage lang Kotproben des Hundes sammeln und sie zur Analyse an deinen Tierarzt weiterreichen. Der kann dir dann in jedem Fall sagen, was er hat!


Hausmittel, die bei Durchfall helfen


Viel Wasser
Durchfall sorgt dafür, dass der Hund viel Wasser ausscheidet, das er eigentlich für seinen Stoffwechsel braucht. Achte daher bitte darauf, dass dein Hund genug trinkt. Wenn du den Eindruck hast, dass er zu wenig trinkt, kannst du ihm das Wasser schmackhaft machen, indem du Futter gemischt mit viel Wasser fütterst.

Viele Hundebesitzer schwören auch darauf, das Wasser bei Durchfall erst einmal abzukochen, um es keimfrei zu machen.

Bestimmte Milchprodukte
Nicht Kuhmilch selber, wohl aber manche Milchprodukte können helfen, den Stuhl des Hundes zu fester zu machen, wenn man sie beifüttert. Dazu gehören unter anderem Magerquark, Naturjoghurt und vor allem Hüttenkäse. Wichtig ist, dass du die Milchprodukte auf Zimmertemperatur warm werden lässt, bevor du sie deinem Hund gibst. Zu kaltes Futter wirkt schlecht auf einen ohnehin gereizten Magen-Darm-Trakt.

Warmes Futter
Wenn du Dosenfutter fütterst, stellst du es sicherlich manchmal in den Kühlschrank. Einem Hund Futter von weniger als 10°C zu füttern, vor allem, wenn er Verdauungsprobleme hat, ist nicht sehr gut. Besser ist es, das Fütter kurz zu erwärmen und dann bei circa 36°C zu füttern.

Tee
Auch Hunde profitieren von heilenden Teesorten. Kamillentee ist da natürlich besonders naheliegend. Allerdings ist komplett durchgezogener Kamillentee viel zu stark für einen jungen Bello. Er sollte daher nur 2 Minuten ziehen und anschließend noch einmal mit der Hälfte der Eigenmenge mit kaltem Wasser verdünnt werden.

Schonkost
Es ist empfehlenswert, seinen Hund während er Durchfall hat, auf Schonkost umzustellen. Wir raten dir dafür, das Futter ganz klassisch aus 1/3 weich gekochtem Reis, 1/3 weich gekochten Möhren und 1/3 gewürz- und fettfrei gegartem Geflügelfleisch zusammenzumischen.

Keine Experimente
Die Futtermittelumstellung auf Schonkost ist für mindestens 3 Tage einzuhalten, da eine weitere Umstellung des Magen des Kleinen nur noch mehr verwirrt. Fange erst langsam wieder an umzustellen, wenn du der Kot für mindestens 3 Tage normal war.

Ein Fastentag
Auch ein Fastentag kann dem Magen-Darm-Trakt des Hundes helfen, wieder zu genesen und sich zu normalisieren. Gib ihm reichlich Wasser oder Tee, aber kein Futter! Das Wasser ist umso besser und verträglicher, wenn es zuvor abgekocht wurde.

Bilder: CC 2.0 by EpSos.de, emarquetti

Die Hunde-Erkältung: Symptome und Hausmittel

Es ist kalt, nass und düster. Keiner geht bei so einem Wetter gerne raus... Außer unsere geliebten Hunde. Aber warte mal... Was ist denn mit Bello los? Sonst wartet er doch immer ungeduldig vor der Tür, wenn ich mit ihm rausgehen will. Und warum sieht er so matt aus? Er hat doch nicht etwa eine Grippe? Oder?

Auch Hunde lassen sich hin und wieder vom Grippewetter beuteln. Trotzdem können Hundel generell keine Grippe bekommen - denn diese ist eine rein menschliche Krankheit, die sich nicht auf Fellnasen überträgt.

Bei Erkältungen allerdings sieht es anders aus. Erkältungen können sehr wohl vom Mensch auf den Hund geraten (und auch anders herum). Wahrscheinlicher als das jedoch ist es, dass er sich die Erkältung von anderen Artgenossen eingefangen hat oder sie sonstigen Umständen entstammt.

Eine Erkältung beim Hund ist nicht viel anders als beim Menschen. Auch er fühlt sich nicht wohl während der Krankheit, hat aber in der Regel alles nach 7 Tagen überstanden. Keine allzu große Sorge ist also angesagt bei dir, lieber Dosenöffner.

Woher weiß man, ob der Hund erkältet ist oder etwas anderes hat?

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Symptome für eine Erkältung


Es müssen nicht alle Symptome gegeben sein, damit der Hund eine Erkältung hat. Es kommt sogar häufiger vor, dass ein Hund nur 2 oder 3 der aufgelisteten Symptome hat.

Matt und teilnahmslos
Wenn du schon einmal eine Erkältung hattest, weißt du, wie dein Hund sich fühlt. Dein Hund fühlt sich schwach und schlapp und möchte am liebsten nur noch schlafen und sich erholen. Spaziergänge empfindet er als zu lang und das Toben mit anderen Hunden lästig. Er bewegt sich generell langsamer und wirkt weniger lebendig als sonst.

Appetitlosigkeit
Viele Hunde, die an einer Erkältung leiden, haben so gut wie keinen Hunger. Auch das ist normal und kein Grund für eine allzu große Sorge. Die meisten Hunde fressen zwar nicht mehr ihren Napf vollständig leer, aber nehmen immer noch etwas auf. Das kannst du dir zunutzen machen, indem du deinem Hund versuchst, in das wenige, was er frisst, gesunde Dinge und vor allem Wasser zu mischen, das seinen Heilungsprozess erleichtert. Trinkt dein Hund nichts mehr, ist höchste Alarmstufe angesagt und ein Besuch beim Tierarzt unverzüglich einzuhalten.

Schnupfen
Eine feuchte Nase ist nicht immer ein Indiz dafür, dass der Hund gesund ist. Im Falle einer Erkältung schon mal gar nicht, weil viele Hunde dann Schnupfen bekommen, welcher zu einem Ausfluss aus der Nase führt (wie man es halt von einem Schnupfen kennt...). Solange der Ausfluss klar und flüssig ist, gibt es hier nicht zu befürchten. Wir der Ausfluss aber weiß, gelb, grün und/oder dickflüssig, sieht die Sache anders aus. Dann sind Bakterien im Spiel, die bewirken, dass der Schnupfen behandelt werden muss. Der Schnupfen führt in der Regel spätestens am zweiten Tag zu einer Rötung der Schleimhäute, die natürlich auch ein wenig schmerzhaft ist wegen der ständigen Reizung durch den Nasenausfluss.

Husten
Die Verschleimung, die bei einer Erkältung auftritt, führt auch durch die Anlagerung des Schleims in den Atemwegen zu Husten. Sitzt der Husten zu fest, kann es für den Hund schmerzhaft und anstrengend werden, sodass der Husten behandelt werden muss.

Fieber
Die normale Körpertemperatur des Hundes liegt circa zwischen 37 und 38 °C. Liegt die Körpertemperatur bei 38,5 °C oder sogar mehr, hat der Hund Fieber und sollte mal beim Tierarzt vorbei schauen.
Fieber messen kann man übrigens sehr einfach selbst, indem man das Fieberthermometer des Hundes (er sollte schon ein eigenes haben!) rektal einführt und circa eine Minute wartet.

Hausmittel, die gegen die Erkältung helfen

Es gibt einige Hausmittel, die deinem Hund das Auskurieren der Krankheit erleichtern. Du solltest tatsächlich deinem Hund (zusätzlichen zur tierärztlichen Versorgung) so gut wie möglich helfen, um sekundäre Infektionen zu vermeiden.

Viel Flüssigkeit
Kranke Hunde sollten so viel wie möglich trinken. Das liegt nicht nur daran, dass er durch Schnupfen etc. mehr Wasser als sonst aussondert, sondern dass kranke Hunde oft den Genuss am Trinken ein Stück weit verlieren. Ermutige deinen Hund, viel Wasser zu trinken und trickse ihn, wenn er von allein nichts trinkt aus, indem du sein Futter mit mehr Wasser als sonst anreicherst.

Den Schongang einlegen
Du gehst auch nicht krank zur Arbeit (hoffen wir zumindest!). Mute deinem Hund nicht zu, genauso lange Spaziergänge wie sonst auch machen zu müssen. Eine Viertelstunde sollte es schon pro Gassi-Gang sein - denn frische Luft tut ja auch gut - aber bitte nicht viel mehr. Dein Hund muss sich ausruhen können und seine Energie in sein Immunsystem stecken können.

Spielverbot!
Vor allem mit anderen Hunden sollte dein Hund während seiner Erkältung nicht spielen. Es ist nicht nur viel zu anstrengend (beim Spielen überschätzen sich manche Hunde ja regelmäßig), dein Hund kann auch andere Hunde anstecken, was nicht wünschenswert ist.

Generell übertragen sich Hundekrankheiten nur schlecht oder gar nicht auf den Menschen. Bei Kindern (vor allem solche mit einem schwachen Immunsystem) ist trotzdem Vorsicht geboten. Sie sollten den Hund nicht übermäßig viel knuddeln etc.

Viel Wärme
Eine warme Umgebung sorgt beim Hund nicht nur für ein größeres Wohlbefinden, sondern sorgt auch dafür, dass der Körper weniger Energie aufwenden muss, um sich aufzuheißen. Dadurch ist mehr Energie für den Rest des Immunsystems da. Decke deinen Hund ruhig vorsichtig zu und drehe die Heizung auf!

Viel Feuchtigkeit
Ein gut befeuchteter Raum ist vor allem für Hunde mit Husten ein Segen. Die feuchte Luft hilft ihm, den Schleim abzuhusten und so seine Atemwege zu kurieren. Du kannst den Raum einfach befeuchten, indem du entweder feuchte Handtücher auf der Heizung aufhängst, auf der Heizung Wasserbehälter (am besten aus Porzellan etc.) aufstellst oder eigens dafür einen Luftbefeuchter anschaffst.

Vitaminbomben
Du kannst dem Immunsystem deines Hundes behilflich sein, indem du ihm beispielsweise eine Vitamin-C-Bombe zusammenstellst, die auch für uns menschliche Wesen lecker ist. Schneide zwei frische Äpfel klein, püriere sie anschließend, vermenge das ganze mit 3 Esslöffeln Honig und einem Becher Naturjoghurt und halte  Bello das Ganze unter die Nase. "Nein!", sagen da nur wenige Hunde.

Fenchelhonig ist auch ein Erkältungskiller und daher eine Empfehlung wert. Fenchelhonig kannst du ihm entweder in seinem Trinkwasser auflösen oder es ihm gemischt mit Hüttenkäse, Joghurt etc. geben.

Viel Erfolg beim kurieren deines Hundes wünscht dir das Hunde-Infos-Team!


Bild: CC 2.0 Aaron Jacobs

Der Hund grunzt und röchelt. Was ist mit ihm los?

Manche Hundebesitzer wissen zu zeiten nicht, ob sie sich da einen Hund oder doch ein kleines, pelziges Schweinchen ins Haus geholt haben. Mal abgesehen von Schlammspuren auf dem Teppich gibt es auch ein anderes Merkmal, das den Hund wie ein Schwein erscheinen lassen kann: Das Grunzen.

Wie so viele Dinge kann das Grunzen einerseits oft auf die leichte Schulter als witzige Macke des Hundes genommen werden. Andererseits ist es auch oft ein Symptom für bestimmte Krankheiten.

Wir listen dir zunächst die Ursachen für das hündische Grunzen auf, die mit einem ungefährlichen Umstand einhergehen. Im zweiten Teil des Artikels folgen dann Krankheiten, die das Grunzen als Begleiterscheinung haben.

Bist du dir nach Lesen des Artikels nicht 100% sicher, dass dein Hund nicht doch in die zweite Kategorie passt, sollte der Tierarzt auf jeden Fall einen Blick auf deinen Hund werfen.

Ungefährliche Gründe für das Grunzen:


Der Hund grunzt, wenn er sich wohlfühlt:
In diesem Fall tritt das Grunzen vor allem dann auf, wenn er sich hinlegt, wenn er schläft oder gekrault wird. Manche Hunde grunzen sogar, wenn sie fressen. Auch grunzt der Hund hier vor allem dann, wenn er ausatmet. Wenn dein Hund nur in solch wohligen und entspannten Situationen grunzt, brauchst du dir keinerlei Sorgen machen. Es ist dann ein Zeichen dafür, dass er sich entspannt und wich vollkommen wohlfühlt in seiner Haut.

Er grunzt, wenn er intensiv schnüffelt:
Wenn ein Hund sehr aufgeregt schnüffelt, zieht er sehr viel Luft in sehr kurzen Abständen durch seine Nase. Zusammen mit seiner Aufregung kann das bewirken, dass seine Atemwege leicht anschwellen und das Schnüffel sich wie ein Grunzen anhört. Auch diese Art des Grunzens ist ungefährlich und hat nichts mit einer Allergie gemeinsam, denn lebensgefährlich wird es hier nicht.

Er hat eine kurze Schnauze:
Es gibt Rassen, die kürzere Schnauzen haben als andere. Möpse gehören dazu, ebenso Boxer und Malteser. Wenn Hunde (oder auch Katzen) diese "Kurzköpfigkeit" (die natürlich so gezüchtet wurde und keine Krankheit ist!) haben, sagt man dass sie zu den brachycephalen Hunderassen gehören. Diese Hunde grunzen häufiger als andere Hunde. Weil das ganze erblich ist, kann man auch nichts dagegen tun. Stellst du als Besitzer allerdings eine Verstärkung des Grunzens fest, die nicht mit einem gesteigerten Wohlbefinden einhergeht, solltest du ihn unbedingt untersuchen lassen, denn kurzköpfige Hunde sind leichter anfällig für Erkrankungen der Atemwege.

Er bekommt seine "Zweiten":
Auch Hunde verlieren irgendwann ihre Milchzähne und bekommen dann ihr Erwachsenengebiss. Das passiert bei den meisten Rassen im vierten Monat. Während dieser Zeit kommt es vor, dass aufgrund der nachwachsenden neuen Zähne das Zahnfleisch anschwillt und den Hund grunzen lässt.
Im vierten Monat ist der Spuk allerdings meistens vorbei und der Hund sollte dementsprechend auch aufhören zu grunzen. Tut er das nicht, kann etwas anderes vorliegen als ein aufgrund vom Zahnwechsel ausgelöstes Grunzen.

Das hündische Grunzen als Symptom für Krankheiten


Grunzen als allergische Reaktion:
Das Grunzen kann hervorgerufen werden durch eine Verengung der Luftröhre oder auch durch ein Anschwellen der Schleimhäute. Das wiederum wird leider inzwischen öfter als seltener durch Allergien hervorgerufen. Kannst du beobachten, dass dein Hund vor allem "saisonbedingt" grunzt (also nur von Mai bis Juni oder nur, wenn er im Badezimmer ist etc.)und das grunzen einem Anfall gleicht, bei dem er sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen grunzt, kann eine Allergie vorliegen. Bei einem Verdacht solltest du deinen Tierarzt ein Blutbild machen lassen, um herauszubekommen, was die Allergie deines Hundes auslöst und entsprechend therapieren zu können.

Grunzen als Symptom einer Infektionskrankheit:
Auch Infektionskrankheiten wie der Zwingerhusten oder eine normale Erkältung können zum Grunzen beim Hund führen. In diesem Fall kommt das Grunzen durch eine Verschleimung der Atemwege. Hört sich also das Grunzen "schleimig" an, kannst du davon ausgehen, dass dein Hund krank ist und einer Behandlung bedarf.

Fremdkörper in den Atemwegen:
Häufiger als man denkt, kommt es vor, dass ein Stück Wurst, Knochen oder ähnliches an Stellen kommt, wo es ganz und gar nicht erwünscht ist. Wenn ein solcher Fremdkörper in die Nase des Hundes oder in seine Lunge gerät, bzw. sich in der Luftröhre verhakt, kann das der Grund für das Grunzen sein. Wenn das Grunzen von einem Tag auf den anderen kam, kann das der Grund für sein "schweinisches" Benehmen sein. Nimm dies nicht auf die leichte Schulter! Der Tierarzt sollte den Hund auf jeden Fall bei dem Verdacht röntgen und den Fremdkörper entfernen, weil es sonst zu schlimmen Entzündungen kommen kann.

Übrigens können auch Wurmeier, die in die Lunge des Hundes wandern, solche Fremdkörper sein.

Der Trachealkollaps
Der Trachealkollaps ist eine ernstzunehmede Krankheit, die vor allem bei kleinen Rassen wie Chihuahuas, Maltesern und Zwerschnauzern vorkommt. Dabei fällt (vermutlich genetisch bedingt) die Luftröhre des Hundes zusammen, wodurch er in Atemnot kommt und aus diesem Grund grunzt. Dein Tierarzt muss deinen Hund auf jeden Fall begutachten, wenn du die Vermutung hast, dass ein Trachealkollaps vorliegen könnte. Diese Anfälle sind für den Hund auf jeden Fall unangenehm und müssen dringend therapiert werden! Schwere Anfälle können auch zum Tod führen.


Grunzen durch Rückwärtsniesen:
Auf englisch heißt dieses Phänomen "reverse sneezing". Beim Rückwärtsniesen hat der Hund seinen Hals gestreckt und röchelt, einem Anfall gleich, Luft in sich hinein. Meist kommt das Rückwärtsniesen spontan vor in Situationen, wenn der Hund zuvor ausgelassen und fröhlich war. Es ist nicht schädlich für den Hund und kann durch das Auslösen eines Schluckreflexes sofort beendet werden. Den Schluckreflex kann man durch das Zuhalten der Nase auslösen oder durch das sanfte Massieren des Kehlkopfs (unten am Hals nah am Maul des Hundes). Im folgenden Video sieht man auch einen "reverse sneezing"-Anfall und dessen Behandlung.



Bilder: CC 2.0 by http://www.flickr.com/photos/plenty/, naz66, diomedenet